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Nr. 41

Wiesen-Witwenblume

Knautia arvensis agg.

Familie: Geissblattgewächse

📍 Funddaten

Funddatum
2026-04-06
Fundort
Bild aufgenommen
2026-04-06

🔍 Bestimmung

Lateinischer Name
Knautia arvensis agg.
Familie
Geissblattgewächse
Verwechslungsgefahr
Die Wiesen-Witwenblume kann mit der Tauben-Skabiose verwechselt werden, die sehr ähnliche Blüten hat. Die Tauben-Skabiose hat aber meist hellere, mehr bläuliche Blüten und ihre Blätter sind anders geformt. Auch mit der Acker-Kratzdistel könnte man sie verwechseln, diese hat aber deutlich stachelige Blätter.

🌿 Pflanzenwissen

Kurzbeschreibung

Die Wiesen-Witwenblume ist eine heimische Wildblume mit lilablauen Blüten, die auf Wiesen und an Wegrändern wächst. Sie wird auch Acker-Witwenblume genannt und gehört zu den typischen Wiesenpflanzen unserer Landschaft. Die Pflanze ist mehrjährig und kann an einem Standort viele Jahre überleben.

Typische Merkmale

Die Wiesen-Witwenblume wird 30 bis 80 Zentimeter hoch. Der Stängel ist aufrecht, behaart und verzweigt sich im oberen Teil. Die Pflanze wächst als krautige Pflanze mit mehreren Blütenstängeln aus einer grundständigen Blattrosette.

Blätter

Die unteren Blätter sind ungeteilt und eiförmig mit gesägtem Rand. Die oberen Blätter am Stängel sind dagegen gefiedert und in mehrere schmale Abschnitte geteilt. Alle Blätter sind grün und leicht behaart.

Blüten

Die Blüten sind lilaviolett bis hellblau und stehen in rundlichen Köpfchen zusammen. Jedes Blütenköpfchen hat einen Durchmesser von etwa 2 bis 4 Zentimetern. Die Randblüten sind größer als die inneren Blüten, wodurch das Köpfchen unregelmäßig aussieht. Jede Einzelblüte hat vier Kronblätter.

Blütezeit

Juni-September

Lebensraum

Die Wiesen-Witwenblume wächst auf mageren Wiesen, an Wegrändern, auf Böschungen und an Waldrändern. Sie bevorzugt sonnige Standorte und nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Böden. Man findet sie häufig auf Trockenrasen und extensiv genutzten Wiesen.

Verwendung

Die Wiesen-Witwenblume wurde früher in der Volksmedizin gegen Hautkrankheiten und zur Wundheilung verwendet. Heute spielt sie vor allem als Zierpflanze in naturnahen Gärten eine Rolle. Sie ist auch eine beliebte Pflanze für Wildblumenwiesen und Bienenweiden.

Besonderheiten

Der Name Witwenblume bezieht sich vermutlich auf die blauviolette Farbe, die früher als Trauerfarbe galt. Die Pflanze ist eine wichtige Nektarpflanze für viele Insekten, besonders für Schmetterlinge und Wildbienen. An warmen Sommertagen summt und brummt es regelrecht um die Blüten herum.

💡 Wusstest du schon?

Die Wiesen-Witwenblume ist ungefährlich und nicht giftig. Ihr könnt gut beobachten, wie viele verschiedene Insekten die Blüten besuchen. Besonders spannend: Die Randblüten sind größer als die inneren, das könnt ihr mit einer Lupe gut erkennen. Die Pflanze eignet sich gut zum Pressen für euer Herbarium.

📷 Bilder

📱 Online-Version

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📚 Quellen & Lizenzen

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesen-Witwenblume

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