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Nr.

Buschwindröschen

Anemone nemorosa

Familie: Hahnenfußgewächse

📍 Funddaten

Funddatum
2026-03-24
Fundort
Marburg, Wald (Götzenhain)

🔍 Bestimmung

Lateinischer Name
Anemone nemorosa
Familie
Hahnenfußgewächse
Verwechslungsgefahr
Das Buschwindröschen kann mit dem Gelben Windröschen verwechselt werden, das gelbe Blüten hat. Auch das Leberblümchen sieht ähnlich aus, hat aber blaue oder violette Blüten und andere Blattformen. Das giftige Scharbockskraut blüht zur gleichen Zeit, hat aber gelbe Blüten und herzförmige Blätter.

🌿 Pflanzenwissen

Kurzbeschreibung

Das Buschwindröschen ist eine kleine Frühlingspflanze, die in Wäldern große weiße Blütenteppiche bildet. Die zarte Pflanze wird nur 10 bis 25 Zentimeter hoch und blüht im zeitigen Frühjahr. Sie wächst aus einem unterirdischen Wurzelstock, der waagerecht im Boden liegt.

Typische Merkmale

Die Pflanze wird 10 bis 25 Zentimeter hoch und hat einen aufrechten, unverzweigten Stängel. An diesem Stängel sitzen drei Blätter in einem Kreis, darüber erhebt sich die einzelne Blüte auf einem dünnen Stiel. Die ganze Pflanze ist zart gebaut und wirkt sehr filigran.

Blätter

Am Stängel stehen drei Blätter in einem Kreis etwa in der Mitte der Pflanze. Jedes Blatt ist handförmig geteilt und hat drei gezähnte Abschnitte. Die Blätter sind frischgrün und dünn. Zusätzlich wächst ein einzelnes Grundblatt direkt aus dem Boden, das aber oft erst nach der Blüte erscheint.

Blüten

Die Blüte ist meist weiß, manchmal auch leicht rosa oder rötlich überlaufen. Sie hat 6 bis 8 Blütenblätter, die eigentlich Kelchblätter sind. Die Blüte ist 2 bis 4 Zentimeter groß und sitzt einzeln am Ende des Stängels. In der Mitte sind viele gelbe Staubblätter zu sehen.

Blütezeit

März-April

Lebensraum

Das Buschwindröschen wächst in Laubwäldern und Mischwäldern, besonders unter Buchen und Eichen. Es mag nährstoffreiche, feuchte Böden und wächst oft an schattigen bis halbschattigen Stellen. Man findet es auch in Gebüschen und an Waldrändern.

Verwendung

Das Buschwindröschen ist nicht für die Verwendung geeignet, da alle Pflanzenteile giftig sind. Früher wurde es in der Volksmedizin verwendet, was aber wegen der Giftigkeit gefährlich ist. Heute hat die Pflanze keine medizinische Verwendung mehr.

Besonderheiten

Das Buschwindröschen ist ein Frühblüher, der seine Energie aus einem unterirdischen Wurzelstock bezieht. Die Pflanze nutzt das Licht im noch blattlosen Wald im Frühjahr aus und zieht sich im Sommer komplett zurück. Die Blüten schließen sich bei Regen und in der Nacht. Das Buschwindröschen kann durch seinen Wurzelstock große Teppiche bilden und wird sehr alt.

💡 Wusstest du schon?

Achtung: Das Buschwindröschen ist in allen Teilen giftig! Nach dem Berühren solltet ihr euch die Hände waschen und die Pflanze niemals in den Mund nehmen. Die Blüten sind ein tolles Zeichen, dass der Frühling begonnen hat. Ihr könnt beobachten, wie sich die Blüten bei Sonnenschein öffnen und bei Regen wieder schließen. Das Buschwindröschen darf nicht gepflückt werden.

📱 Online-Version

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📚 Quellen & Lizenzen

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Buschwindr%C3%B6schen

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