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Nr.

Frühlings-Knotenblume

Leucojum vernum

Familie: Amaryllisgewächse

📍 Funddaten

Funddatum
2026-03-08
Fundort
Marburg, Eigener Garten

🔍 Bestimmung

Lateinischer Name
Leucojum vernum
Familie
Amaryllisgewächse
Verwechslungsgefahr
Die Frühlings-Knotenblume wird oft mit dem Schneeglöckchen verwechselt. Das Schneeglöckchen ist aber kleiner und hat nur grüne Flecken im Inneren der Blüte, nicht an den Blütenblattspitzen. Außerdem hat das Schneeglöckchen drei äußere und drei innere Blütenblätter, während die Knotenblume sechs gleichgroße Blütenblätter hat.

🌿 Pflanzenwissen

Kurzbeschreibung

Die Frühlings-Knotenblume ist eine früh blühende Zwiebelpflanze, die oft schon im Februar oder März erscheint. Sie wird auch Märzenbecher genannt und gehört zu den ersten Frühlingsboten in unseren Wäldern. Die Pflanze hat weiße, glockenförmige Blüten mit grünen oder gelben Flecken an den Blütenblattspitzen.

Typische Merkmale

Die Pflanze wird 10 bis 30 Zentimeter hoch und wächst aus einer braunen Zwiebel im Boden. Pro Stängel erscheint meist nur eine einzelne nickende Blüte. Der Blütenstängel ist aufrecht und kräftig. Die Pflanze bildet oft größere Gruppen und kann ganze Waldflächen bedecken.

Blätter

Die Blätter sind dunkelgrün, schmal und riemenförmig. Sie werden etwa 15 bis 25 Zentimeter lang und sind etwa 1 Zentimeter breit. Die Blätter wachsen direkt aus dem Boden und stehen aufrecht. Sie erscheinen zusammen mit den Blüten.

Blüten

Die Blüte ist weiß und glockenförmig mit sechs Blütenblättern. Jedes Blütenblatt hat an der Spitze einen charakteristischen grünen oder gelbgrünen Fleck. Die Blüte hängt nickend am Stängel herab und duftet leicht. Pro Pflanze erscheint normalerweise nur eine Blüte.

Blütezeit

Februar-April

Lebensraum

Die Frühlings-Knotenblume wächst in feuchten Laubwäldern und Auwäldern. Sie bevorzugt nährstoffreiche, feuchte Böden in schattigen bis halbschattigen Lagen. Oft findet man sie in Bach- und Flusstälern, wo der Boden im Frühjahr feucht ist.

Verwendung

Die Pflanze hat keine Verwendung als Heil- oder Nutzpflanze. Sie ist in allen Teilen giftig und darf nicht gegessen werden. Sie wird nur als Zierpflanze in Gärten verwendet.

Besonderheiten

Die Frühlings-Knotenblume gehört zu den geschützten Pflanzen in Deutschland. Sie vermehrt sich durch Zwiebeln und durch Samen, die von Ameisen verbreitet werden. In manchen Regionen bildet sie im Frühjahr richtige Blütenteppiche. Der Name Knotenblume kommt von den verdickten Blütenblattspitzen, die wie kleine Knoten aussehen.

💡 Wusstest du schon?

Achtung: Die Frühlings-Knotenblume ist giftig! Nicht essen und nach dem Berühren Hände waschen. Die Pflanze steht unter Naturschutz und darf nicht gepflückt oder ausgegraben werden. Du kannst sie aber gut fotografieren und beobachten, wie Bienen und Hummeln im zeitigen Frühjahr die Blüten besuchen.

📱 Online-Version

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📚 Quellen & Lizenzen

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlings_Knotenbblume

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