Die Pflanze wird 30 bis 80 Zentimeter hoch und wächst aufrecht. Der Stängel ist verzweigt und trägt mehrere nickende Blüten. Die ganze Pflanze ist leicht behaart und wirkt zierlich.
Die Blätter sind blaugrün gefärbt und zwei- bis dreifach geteilt. Sie erinnern an kleine Kleeblätter mit gelappten Abschnitten. Die unteren Blätter haben lange Stiele, die oberen sitzen näher am Stängel.
Die Blüten sind meist blauviolett, manchmal auch rosa oder weiß. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter mit charakteristischen gebogenen Spornen, die wie kleine Haken nach hinten zeigen. Die Blüten nicken nach unten und sind 3 bis 5 Zentimeter groß.
Mai-Juli
Die Gemeine Akelei wächst auf Waldlichtungen, an Waldrändern, auf mageren Wiesen und in Gebüschen. Sie bevorzugt halbschattige Standorte mit nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden.
Die Akelei wurde früher in der Volksmedizin verwendet, ist aber heute nicht mehr gebräuchlich, da sie giftig ist. Sie wird heute nur noch als Zierpflanze in Gärten gepflanzt.
Der Name Akelei kommt vom lateinischen Wort für Adler, weil die Blütensporne an Adlerkrallen erinnern. Die Pflanze ist eine alte Gartenpflanze und wurde schon im Mittelalter in Klostergärten gezogen. Sie vermehrt sich durch Samen und kann sich selbst aussäen.
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Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Akelei
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