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Nr.

Wildes Stiefmütterchen

Viola tricolor

Familie: Veilchengewächse

📍 Funddaten

Funddatum
2026-04-15
Fundort
Niederweimar, Garten

🔍 Bestimmung

Lateinischer Name
Viola tricolor
Familie
Veilchengewächse
Verwechslungsgefahr
Das Wilde Stiefmütterchen kann mit dem Acker-Stiefmütterchen verwechselt werden, das meist rein gelbe oder gelblich-weiße Blüten hat. Auch andere Veilchenarten wie das Hornveilchen sehen ähnlich aus, haben aber meist einfarbigere Blüten.

🌿 Pflanzenwissen

Kurzbeschreibung

Das Wilde Stiefmütterchen ist eine kleine, meist einjährige Blütenpflanze mit bunten dreifarbigen Blüten. Es gehört zu den Veilchengewächsen und wächst wild auf Wiesen und Äckern. Die Gartenform mit den größeren Blüten wird Garten-Stiefmütterchen genannt.

Typische Merkmale

Die Pflanze wird 10 bis 40 Zentimeter hoch und wächst aufrecht oder leicht kriechend. Der Stängel ist dünn und oft verzweigt. Die ganze Pflanze ist eher zierlich und unbehaart oder nur wenig behaart.

Blätter

Die Blätter sind länglich bis eiförmig und am Rand gekerbt oder gesägt. Sie stehen wechselständig am Stängel. Am Blattgrund sitzen auffällige gefiederte Nebenblätter, die wie kleine Blättchen aussehen.

Blüten

Die Blüten haben fünf Blütenblätter in drei verschiedenen Farben: meist violett, gelb und weiß. Die untersten Blütenblätter sind oft gelb mit dunklen Streifen, die oberen violett bis blau. Die Blüten sind etwa 1 bis 2 Zentimeter groß und sitzen einzeln auf langen Stielen.

Blütezeit

April-September

Lebensraum

Das Wilde Stiefmütterchen wächst auf Wiesen, Weiden, Äckern, an Wegrändern und auf Brachflächen. Es bevorzugt nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Böden und sonnige Standorte. Die Gartensorten werden in Beeten, Balkonkästen und Töpfen kultiviert.

Verwendung

Das Wilde Stiefmütterchen wurde früher als Heilpflanze bei Hautproblemen und Husten verwendet. Heute werden vor allem die bunten Gartensorten als Zierpflanzen in Gärten, Parks und auf Balkonen gepflanzt. Die Blüten sind essbar und können Salate dekorieren.

Besonderheiten

Der Name Stiefmütterchen kommt von der Anordnung der Blütenblätter: Das unterste große Blatt ist die Stiefmutter, die beiden seitlichen sind ihre leiblichen Töchter und die beiden oberen kleineren sind die vernachlässigten Stieftöchter. Die Blüten können der Sonne folgen.

💡 Wusstest du schon?

Die Blüten sehen aus wie kleine Gesichter, wenn man sie genau betrachtet. Man kann gut beobachten, wie sich die Blüten nach der Sonne ausrichten. Die Pflanze ist ungiftig und die Blüten kann man probieren, sie schmecken leicht süßlich.

📱 Online-Version

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📚 Quellen & Lizenzen

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wildes_Stiefm%C3%BCtterchen

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