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Nr.

Rotklee

Trifolium pratense

Familie: Hülsenfrüchtler

📍 Funddaten

Funddatum
2026-05-06
Fundort
Marburg, Schulgarten Philippinum

🔍 Bestimmung

Lateinischer Name
Trifolium pratense
Familie
Hülsenfrüchtler
Verwechslungsgefahr
Der Rotklee kann mit dem Weißklee verwechselt werden, der aber weiße Blüten und kriechende Stängel hat. Auch der seltenere Wiesenklee sieht ähnlich aus. Der Inkarnat-Klee hat längliche statt kugelförmige Blütenköpfe und ist leuchtender rot gefärbt.

🌿 Pflanzenwissen

Kurzbeschreibung

Der Rotklee ist eine weit verbreitete Wiesenpflanze mit kugelförmigen rosa bis roten Blüten. Er gehört zu den Hülsenfrüchtlern und ist mit der Erbse verwandt. Die Pflanze wird häufig als Futterpflanze angebaut und verbessert den Boden.

Typische Merkmale

Der Rotklee wird 15 bis 80 Zentimeter hoch und wächst aufrecht oder leicht gebogen. Die Stängel sind leicht behaart und oft verzweigt. Die Pflanze bildet keine Ausläufer wie der Weißklee, sondern wächst in Horsten.

Blätter

Die Blätter bestehen aus drei eiförmigen Teilblättern, die oft eine helle V-förmige Zeichnung tragen. Jedes Teilblatt ist 1 bis 3 Zentimeter lang und am Rand fein gezähnt. Die Blätter sitzen wechselständig am Stängel und haben am Ansatz häutige Nebenblätter.

Blüten

Die Blüten sind rosa bis purpurrot und stehen dicht gedrängt in kugeligen bis eiförmigen Köpfchen zusammen. Ein Blütenkopf besteht aus 50 bis 200 Einzelblüten. Jede Einzelblüte ist eine typische Schmetterlingsblüte mit 5 Blütenblättern.

Blütezeit

Mai-September

Lebensraum

Der Rotklee wächst auf Wiesen, Weiden, an Wegrändern und auf Feldern. Er bevorzugt nährstoffreiche Böden und kommt vom Tiefland bis ins Gebirge vor. Häufig findet man ihn auf Fettwiesen und Kleeäckern.

Verwendung

Der Rotklee wird als Futterpflanze für Rinder, Schafe und Kaninchen angebaut. In der Naturheilkunde wird er bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Die jungen Blätter und Blüten kann man in kleinen Mengen im Salat essen. Als Gründüngung verbessert er den Boden für nachfolgende Kulturen.

Besonderheiten

Der Rotklee kann mit Hilfe von Knöllchenbakterien an seinen Wurzeln Stickstoff aus der Luft binden und reichert so den Boden mit Nährstoffen an. Deshalb wird er gerne in der Landwirtschaft zur Bodenverbesserung eingesetzt. Die Blüten sind bei Hummeln und Bienen sehr beliebt.

💡 Wusstest du schon?

Ihr könnt die süßen Blüten vorsichtig aus dem Köpfchen zupfen und den Nektar aussaugen, wie es auch die Hummeln machen. Manchmal findet man in den Blättern vierblättrige Kleeblätter, die als Glücksbringer gelten. Zu viel Klee sollte man aber nicht essen, da er Bauchschmerzen verursachen kann.

📱 Online-Version

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📚 Quellen & Lizenzen

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Rotklee

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